Kurz & knapp
- Eisenmangel beeinflusst Gewicht: Hemmt Fettverbrennung, verlangsamt Stoffwechsel.
- Symptome: Müdigkeit, Muskelschwäche, brüchige Nägel, Haarausfall.
- Risikogruppen: Frauen, Schwangere, Vegetarier.
- Lösung: Eisenreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch, Spinat; ggf. Nahrungsergänzung.
- Tipp: Bluttests zur Kontrolle; bei Bedarf Ernährungsberatung.
Was ist Eisenmangel?
Eisenmangel ist eine weit verbreitete Mangelerkrankung, bei der Dein Körper über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ausreichend mit dem essenziellen Mineralstoff Eisen versorgt wird.
Dieser Mangel beeinträchtigt die Bildung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sowie den Sauerstofftransport über das Hämoglobin – den Blutfarbstoff, der Sauerstoff von der Lunge in Organe und Gewebe befördert.
Sinkt das Eisendepot im Körper, kann es zu einer Eisenmangelanämie kommen, einer Form der Blutarmut, die unter anderem Müdigkeit, Schwächegefühl und Konzentrationsprobleme verursacht.
Die daraus resultierenden Symptome sind vielfältig und reichen von Haarausfall bis hin zu Veränderungen im Stoffwechsel, welche Einfluss auf Dein Gewicht haben können.
Wie entsteht ein Eisenmangel?
Die Ursachen für einen Eisenmangel sind vielfältig.
Häufig liegt ein zu geringer Eisenzufuhr über die Nahrung vor, etwa bei einer unausgewogenen Ernährung oder bei Menschen, die sich rein pflanzlich (vegan) ernähren.
Auch eine verringerte Eisenaufnahme im Magen-Darm-Trakt oder chronische Blutungen im Magen-Darm-Bereich können die Eisenwerte senken.
Besonders gefährdet sind Frauen im gebärfähigen Alter, da Menstruationsblutungen zu wiederholtem Eisenverlust führen.
Weitere Risikogruppen sind Schwangere, Personen mit erhöhter körperlicher Belastung, etwa Leistungssportlerinnen, oder Menschen mit chronischen Erkrankungen, bei denen der Eisenbedarf gesteigert ist.
In vielen Fällen empfiehlt es sich, den Ferritinwert und andere Blutwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen, um frühzeitig auf Veränderungen im Eisenhaushalt zu reagieren.

Das sind die Folgen von Eisenmangel auf das Gewicht
Eisenmangel kann Dein Gewicht auf unterschiedliche Weise beeinflussen.
Zum einen kann ein Eisenmangel zu einem geringeren Sauerstofftransport im Blut führen, was die Leistungsfähigkeit und den Stoffwechsel verlangsamt.
Dadurch sinkt die Fettverbrennung, und es kann zu einer ungewollten Gewichtszunahme kommen. Andererseits kann die stete Müdigkeit, die mit einem niedrigen Eisenspiegel einhergeht, Dein Aktivitätsniveau senken.
Weniger Bewegung bedeutet oft weniger Kalorienverbrauch, was langfristig Dein Körpergewicht nach oben treiben kann.
Auf der anderen Seite kann ein stark reduzierter Appetit – zum Beispiel infolge von anhaltender Erschöpfung oder mentalem Ungleichgewicht – zu Gewichtsverlust führen.
Der Zusammenhang zwischen Eisenmangel und Körpergewicht ist also komplex und individuell verschieden.
Folgen von Eisenmangel auf dein Gewicht:
- Verlangsamter Stoffwechsel
- Verminderte Fettverbrennung
- Erhöhte Müdigkeit und geringere körperliche Aktivität
- Geringere Motivation für sportliche Betätigung
- Verstärkte Insulinresistenz
Kann Eisen also auch beim Abnehmen helfen?
Eisen unterstützt indirekt das Abnehmen, indem es Energie und Ausdauer fördert.
Ein Eisenmangel kann zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen, was Bewegung erschwert und den Gewichtsverlust hemmt.
Mit ausreichendem Eisen fühlt man sich energiegeladener und kann intensiver trainieren.
Es hat jedoch keine direkten fettverbrennenden Eigenschaften.
Ein gesunder Eisenstatus hilft dabei, den Stoffwechsel zu optimieren und den Körper aktiv zu halten, was die Gewichtsregulation unterstützt.
Eisenpräparate sollten jedoch nur bei Eisenmangel eingenommen werden, nicht zur Gewichtsreduktion.

Bluttest: Ab wann ist der Eisenwert zu tief?
Ganz unabhängig von Deinem Gewicht solltest Du - Deiner Gesundheit insgesamt zuliebe - Deinen Eisenwert im Blick haben:
Ein Eisenwert unterhalb der Normgrenze ist ein klares Zeichen für Eisenmangel. Allgemein wird ein Ferritinwert von unter 15 ng/ml als Indikator für Eisenmangel betrachtet. Jedoch können Symptome schon bei Werten unter 30 ng/ml auftreten, besonders bei Frauen im gebärfähigen Alter.
Ist Dein Eisenwert zu niedrig, kann es für Deine Gesundheit - nicht nur in Bezug auf eine gewünschte Schwangerschaft - gefährlich werden.
Besteht der Eisenmangel über einen längeren Zeitraum, kommt es zu einer Blutarmut.
Infolgedessen kann das Blut nicht mehr genügend Sauerstoff zu den Zellen und Organen transportieren.
Ist Dein Eisenwert zu niedrig, kann es gefährlich werden
Liegt Dein Ferritinwert und damit Dein Eisenspiegel dauerhaft unterhalb der Norm, solltest Du handeln.
Ein anhaltender Eisenmangel schwächt nicht nur Deine körperliche Leistungsfähigkeit, sondern kann langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.
Insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter, die aufgrund von Menstruationsblutungen regelmäßig Eisen verlieren, riskieren damit ihre Gesundheit.
Denn wird der Eisenmangel nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann er sich zu einer ausgeprägten Blutarmut (Eisenmangelanämie) entwickeln.
In diesem Fall sind Deine roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und der Blutfarbstoff Hämoglobin beeinträchtigt, sodass der Sauerstoff nicht mehr in ausreichender Menge zu den Organen und Zellen gelangt.
Die Folgen reichen von anhaltender Müdigkeit über Konzentrationsstörungen bis hin zu ernsthaften Stoffwechselstörungen.
Vegetarische oder vegane Ernährung und Eisenmangel
Eine ausgewogene, pflanzenbasierte Ernährung kann grundsätzlich alle notwendigen Nährstoffe liefern, doch die Eisenaufnahme ist hier oftmals eingeschränkt.
Wer sich rein pflanzlich ernährt, sollte besonders auf eine ausreichende Eisenzufuhr achten. Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Nüsse und Samen sind reich an Eisen, werden jedoch vom Körper nicht so effizient verwertet wie Häm-Eisen aus Fleisch.
Durch die Kombination dieser Nahrungsmittel mit Vitamin-C-reichen Zutaten – etwa Paprika, Beeren oder Zitrusfrüchten – kann die Bioverfügbarkeit von Eisen verbessert werden.
So lässt sich langfristig ein Eisenmangel vermeiden, der sonst negative Auswirkungen auf den Energiestoffwechsel, den Muskelaufbau, die Schilddrüsenfunktion sowie die allgemeine Lebensqualität haben könnte.
Wann hast Du einen erhöhten Eisenbedarf?
Der Eisenbedarf ist besonders hoch bei Frauen, Schwangeren, Sportlern und Personen mit chronischen Erkrankungen.
Auch eine vegetarische oder vegane Ernährung kann zu einem erhöhten Bedarf führen, da Eisen aus pflanzlichen Quellen weniger gut vom Körper aufgenommen wird.
Der Körper kann Häm-Eisen aus Fleisch besser aufnehmen als das Nicht-Häm-Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln, was besonders für Vegetarier und Veganer wichtig ist, um einem möglichen Eisenmangel vorzubeugen.

Alle Ursachen von Eisenmangel im Überblick
In all diesen Fällen solltest Du ganz besonders gut auf eine eisenreiche Ernährung achten und Deinen Körper beobachten.
Was ist eine Malabsorption?
Malabsorption bezeichnet die eingeschränkte Aufnahme von Nährstoffen im Dünndarm, etwa durch Zöliakie oder Morbus Crohn.
Sie kann zu Eisenmangel führen, da der Körper Eisen nicht ausreichend aufnehmen kann, was Müdigkeit und Schwäche begünstigt.
Was ist Eisenmangelanämie?
Eisenmangelanämie ist eine Form der Blutarmut, die durch Eisenmangel im Körper entsteht.
Eisen ist wichtig für die Bildung von Hämoglobin, das Sauerstoff zu den Zellen transportiert.
Bei Eisenmangelanämie kann der Körper nicht genug Hämoglobin produzieren, was die Sauerstoffversorgung beeinträchtigt.
Ursachen sind unter anderem ein hoher Eisenbedarf, erhöhter Eisenverlust oder schlechte Eisenaufnahme.
Besonders Frauen und Vegetarier oder Veganer sind gefährdet.
Symptome & erste Anzeichen eines Mangels
Falls Du an Dir Symptome für einen möglichen Eisenmangel feststellst, gilt es, entsprechend zu reagieren.
Wie sich Eisenmangel auf Deine Muskeln auswirkt
Eisenmangel kann Deine Muskeln auf verschiedene Weisen beeinträchtigen:
- Muskelschwäche: Ohne ausreichend Eisen fehlt es dem Muskelgewebe an Myoglobin, dem roten Farbstoff der Muskelzellen, was zu Schwäche und verminderter Belastbarkeit führt.
- Schnelle Ermüdung: Ein niedriger Eisenspiegel reduziert die Sauerstoffversorgung der Muskeln, wodurch sie schneller ermüden und Deine körperliche Leistungsfähigkeit sinkt.
- Muskelschmerzen: Nach dem Training können bei Eisenmangel vermehrt Muskelschmerzen auftreten, besonders in den Beinen. Diese werden oft fälschlicherweise als Muskelkater oder Magnesiummangel interpretiert.
- Muskelkrämpfe und -zucken: Ein Mangel an Eisen kann zu nächtlichen Muskelkrämpfen, Muskelzucken oder dem Restless-Legs-Syndrom führen.
Solltest Du Symptome eines Eisenmangels bemerken, konsultiere bitte eine Ärztin für eine genaue Diagnose und geeignete Behandlung.
Wie sich Eisenmangel auf Deine mentale Gesundheit auswirkt
Eisenmangel kann sich stark auf Deine mentale Gesundheit auswirken und Dein psychisches Wohlbefinden beeinträchtigen.
Ein niedriger Eisenspiegel beeinflusst die Produktion wichtiger Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin, die für Deine Stimmung und mentale Stabilität entscheidend sind.
Eisenmangel kann Symptome wie Depressionen und Angstzustände verstärken, wie eine medizinische Studie beweisen konnte (2).
Typische psychologische Folgen eines Eisenmangels sind:
- Erschöpfung: Dein Gehirn wird schlechter mit Sauerstoff versorgt, was zu Konzentrationsproblemen und anhaltender Müdigkeit führen kann.
- Stimmungsschwankungen: Studien zeigen, dass Eisenmangel Symptome wie Depressionen und Angstzustände verstärken kann.
- Niedrige Belastbarkeit: Emotionale Herausforderungen können schwerer bewältigt werden, was zu einem Gefühl von Überforderung führen kann.
Ein beeinträchtigtes psychisches Wohlbefinden wirkt sich häufig negativ auf Deine Motivation aus.
Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung werden schwieriger umzusetzen, was in einer ungesunden Spirale münden kann.
Eisenmangel: Symptome bei Haaren & Nägeln
Eisenmangel kann sich deutlich auf Deine Haare und Nägel auswirken.
Haare:
- Haarausfall: Ein Mangel an Eisen kann zu verstärktem Haarausfall führen, da die Haarfollikel nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden.
- Sprödes und brüchiges Haar: Ohne genügend Eisen verlieren die Haare ihren Glanz und ihre Stärke, was sie anfälliger für Schäden macht.
Nägel:
- Brüchige Nägel: Eisenmangel kann dazu führen, dass Deine Nägel leichter splittern oder abbrechen.
- Nagelveränderungen: Typische Anzeichen sind Rillenbildung oder sogenannte Hohlnägel, bei denen sich die Nägel in der Mitte senken und an den Rändern nach oben biegen.
Diese Veränderungen können Dein Selbstbewusstsein beeinträchtigen und dazu führen, dass Du soziale Aktivitäten oder sportliche Betätigungen meidest.
Haut & Augen: Erste Anzeichen eines Eisenmangels erkennen – Schritt für Schritt
Trockene Haut, Juckreiz und eine blasse Hautfarbe unter den Augenlidern können typische Hinweise auf einen niedrigen Eisenstatus sein.
Diese Symptome sollten nicht ignoriert werden.
Besonders die Augen bieten eine einfache Möglichkeit, Hinweise auf Eisenmangel zu erkennen:
- Vorbereitung: Stelle sicher, dass Du gutes Licht und einen Spiegel hast, um Deine Augen zu inspizieren.
- Lid nach unten ziehen: Ziehe vorsichtig das untere Augenlid nach unten, sodass die Innenseite sichtbar wird.
- Blutgefäße betrachten: Schaue Dir die kleinen, roten Blutgefäße und Äderchen an. Diese sollten normalerweise gut sichtbar sein.
- Bewertung der Farbe: Wenn die Blutgefäße kaum sichtbar oder die Innenseite des Augenlids sehr blass erscheint, könnte das ein Hinweis auf Eisenmangel sein.
- Handeln: Bei Verdacht auf Eisenmangel wende Dich an Deinen Hausarzt, um eine professionelle Diagnose zu erhalten und den Eisenstatus überprüfen zu lassen.
Welche Folgen hat Eisenmangel auf Mund & Zunge?
Ein Eisenmangel kann sich deutlich auf Deine Mundgesundheit auswirken und verschiedene Beschwerden verursachen:
- Brennende Zunge: Ein unangenehmes Brennen oder Schmerzen auf der Zunge können auftreten, oft begleitet von Geschmacksstörungen.
- Eingerissene Mundwinkel: Schmerzhafte Risse in den Mundwinkeln, auch Mundwinkelrhagaden genannt, sind häufige Anzeichen eines Eisenmangels.
- Blasse oder glatte Zunge: Die Zunge kann blass erscheinen oder ihre typische Struktur verlieren, was auf eine verringerte Durchblutung und Schleimhautveränderungen hindeutet.
Diese Symptome können das Essen erschweren, da Schmerzen beim Kauen und Schlucken auftreten.
Dadurch kann es zu einer unzureichenden Nährstoffaufnahme kommen, was den Eisenmangel weiter verschlimmert.
Hast Du bei Dir Anzeichen von Eisenmangel festgestellt und möchtest jetzt Deine Ernährung anpassen?
Ein Eisenmangel kann einer von vielen Faktoren sein, die Dein Gewicht beeinflussen.
Für eine langfristige, nachhaltige und effiziente Gewichtsabnahme solltest Du aber immer Deine Ernährungsgewohnheiten, Deinen Lebensstil und weitere Ursachen ganzheitlich betrachten.
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Behandlung: Was kannst du bei einem Mangel tun?
Ein Eisenmangel kann Deine Gesundheit beeinträchtigen, aber mit gezielten Maßnahmen lässt er sich effektiv behandeln.
Bevor Du Maßnahmen ergreifst, lasse Deinen Eisenstatus von Deinem Hausarzt überprüfen. Eine Überdosierung von Eisen kann gesundheitsschädlich sein. Daher ist es wichtig, die Behandlung individuell abzustimmen und regelmäßig zu kontrollieren.
1. Eisenreiche Ernährung
Integriere Lebensmittel mit hohem Eisengehalt in Deinen Speiseplan:
Beachte, dass pflanzliches Eisen vom Körper schlechter aufgenommen wird als tierisches.
Kombiniere daher pflanzliche Eisenquellen mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Paprika oder Zitrusfrüchten, um die Aufnahme zu verbessern.
2. Eisenpräparate
Bei diagnostiziertem Eisenmangel können Eisenpräparate sinnvoll sein.
Folgende Präparate können zur Behebung eines Eisenmangels eingenommen werden:
- Ferrosanol – Eisen(II)-Sulfat zur Behandlung von Eisenmangel.
- SiderAL – Eisenpräparat mit zusätzlichem Vitamin C zur besseren Aufnahme.
- Ferroglobin – Eisenpräparat mit B-Vitaminen zur Unterstützung der Blutbildung.
- Tardyferon – Eisen(II)-Sulfat für die langsame Freisetzung über den Tag.
Diese sollten jedoch nur nach Rücksprache mit Deiner Hausärztin eingenommen werden, um die richtige Dosierung und Verträglichkeit sicherzustellen.
Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden sind möglich.
3. Intravenöse Eisengabe
In schweren Fällen oder wenn die orale Aufnahme nicht ausreicht, kann eine intravenöse Eisensubstitution notwendig sein.
Dabei wird Eisen direkt in die Blutbahn verabreicht, was eine schnelle Auffüllung der Eisenspeicher ermöglicht.
Diese Methode wird unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt und ist besonders bei bestimmten chronischen Erkrankungen oder Resorptionsstörungen indiziert.

Wann solltest du zum Arzt gehen?
Ein Eisenmangel kann vielfältige Symptome verursachen, die oft unspezifisch sind und daher leicht übersehen werden.
Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn Du folgende Symptome bemerkst:
- Anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung: Trotz ausreichendem Schlaf fühlst Du Dich ständig müde und kraftlos.
- Blässe der Haut: Deine Haut wirkt ungewöhnlich blass, was auf eine verminderte Hämoglobinproduktion hindeuten kann.
- Konzentrationsschwierigkeiten: Du hast Schwierigkeiten, Dich zu fokussieren, und bemerkst eine nachlassende geistige Leistungsfähigkeit.
- Kurzatmigkeit bei Belastung: Bereits bei leichten Aktivitäten gerätst Du außer Atem.
- Brüchige Nägel und Haarausfall: Deine Nägel sind spröde, und Du verlierst mehr Haare als gewöhnlich.
- Eingerissene Mundwinkel: Schmerzhafte Risse in den Mundwinkeln treten auf.
Diese Symptome können auf einen Eisenmangel hindeuten, der unbehandelt zu einer Eisenmangelanämie führen kann.
Ein Bluttest kann Klarheit über Deinen Eisenstatus geben.
Je nach Ergebnis wird Deine Ärztin oder Dein Arzt eine geeignete Behandlung empfehlen, um Deinen Eisenhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Eine frühzeitige Diagnose und Therapie sind entscheidend, um gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden.
Zögere daher nicht, medizinischen Rat einzuholen, wenn Du die genannten Symptome bei Dir feststellst.
Quellen:
FAQ zu Eisenmangel und Folgen
Kann Eisenmangel zu einer Gewichtszunahme führen?
Ja, Eisenmangel kann indirekt zu Gewichtszunahme führen. Ein niedriger Eisenstatus beeinträchtigt den Stoffwechsel und kann dazu führen, dass Du Dich müde und energielos fühlst. Dadurch wirst Du weniger aktiv und verbrennst weniger Kalorien. Gleichzeitig kann ein Mangel an Energie den Appetit auf kalorienreiche Lebensmittel steigern, was langfristig zu einer Gewichtszunahme führen kann.
Was hilft sofort bei Eisenmangel?
Bei akutem Eisenmangel können bestimmte Lebensmittel Deinen Eisenhaushalt schnell unterstützen, z. B. rotes Fleisch, Linsen, Spinat oder Kürbiskerne. Kombiniere diese mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Orangen oder Paprika, um die Eisenaufnahme zu verbessern. In schwerwiegenden Fällen können Eisentabletten oder eine intravenöse Eiseninfusion helfen, die Symptome schneller zu lindern. Dies sollte jedoch immer mit einerm Ärztin abgestimmt werden.
Wie wirkt sich Eisenmangel auf die Psyche aus?
Eisenmangel kann Deine Psyche erheblich beeinflussen. Ein niedriger Eisenspiegel beeinträchtigt die Sauerstoffversorgung des Gehirns und die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin. Das führt oft zu Symptomen wie Konzentrationsproblemen, Depressionen, Angstzuständen oder Stimmungsschwankungen. Frühzeitige Behandlung hilft, diese Effekte zu reduzieren.
Hat Eisenmangel Einfluss auf den Stoffwechsel?
Ja, Eisen ist entscheidend für Deinen Stoffwechsel. Es unterstützt die Produktion von Hämoglobin, das Sauerstoff in den Körper transportiert. Ein Eisenmangel kann zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels führen, was sich negativ auf die Fettverbrennung und Energieproduktion auswirkt. Dies kann sowohl Gewichtszunahme als auch eine Beeinträchtigung beim Abnehmen verursachen.
Kann man Eisenmangel durch Ernährung ausgleichen?
Ja, eine ausgewogene Ernährung kann bei mildem Eisenmangel helfen. Besonders eisenreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Nüsse und grünes Blattgemüse sind wichtig. Pflanzliches Eisen wird besser aufgenommen, wenn Du es mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln kombinierst. In schweren Fällen reicht die Ernährung allein jedoch nicht aus, und Eisentabletten oder andere Maßnahmen sind notwendig.
Hat Eisenmangel etwas mit dem Gewicht zu tun?
Eisenmangel kann sowohl direkt als auch indirekt das Gewicht beeinflussen. Ein Mangel an Energie und Sauerstoffversorgung führt oft zu verminderter Aktivität und einem verlangsamten Stoffwechsel. Dadurch verbrennst Du weniger Kalorien. Bei manchen Menschen steigert Eisenmangel auch den Appetit auf energiereiche Nahrungsmittel, was zu Gewichtszunahme führen kann.
Welche Auswirkungen hat starker Eisenmangel?
Ein schwerer Eisenmangel kann zu einer Eisenmangelanämie führen. Symptome sind extreme Müdigkeit, Schwäche, Atemnot, Herzklopfen, Konzentrationsprobleme und sogar Haarverlust. Unbehandelt kann starker Eisenmangel zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen, wie Herzinsuffizienz oder geschwächter Immunfunktion. Eine ärztliche Behandlung ist hier unerlässlich.
Warum Eisen nur alle 2 Tage nehmen?
Studien haben gezeigt, dass der Körper Eisen besser aufnimmt, wenn es jeden zweiten Tag eingenommen wird. Tägliche Einnahme kann die Eisenresorption verringern, da der Körper Zeit braucht, um den Eisenhaushalt zu regulieren. Sprich jedoch immer mit einem Arzt, bevor Du Deine Einnahme anpasst.
Wie erkenne ich Eisenmangel an den Augen?
Ein einfacher Test ist es, Dein unteres Augenlid nach unten zu ziehen. Wenn die Innenseite des Lids blass aussieht und kaum Blutgefäße sichtbar sind, könnte das ein Zeichen für Eisenmangel sein. Weitere Symptome sind blasse Haut, Müdigkeit und Haarausfall. Bei Verdacht solltest Du eine Ärzt aufsuchen.
Welcher Mangel führt zu Gewichtszunahme?
Neben Eisenmangel können auch ein Mangel an Schilddrüsenhormonen (Hypothyreose), Vitamin D oder Magnesium zu Gewichtszunahme führen. Diese Mängel beeinflussen den Stoffwechsel, die Energieproduktion und die Fettverbrennung negativ, was zu einer langsamen Gewichtszunahme führen kann.