Hormonbauch loswerden als Frau – So gelingt es!

23.12.2022|Jan Bahmann |Abnehmen
Vielleicht hast du dich schon gefragt, wieso du trotz viel Sport und Diäten dein Bauchfett einfach nicht los wirst? Du mühst dich ab, um deine Wunschfigur zu erreichen, und dennoch wirst du den sogenannten Rettungsring nicht los? Dieses Problem deutet oft auf einen Hormonbauch hin.

Um einen Hormonbauch zu erkennen, solltest du die Fettverteilung an deinem Bauch betrachten. Sammelt sich das Fettgewebe hauptsächlich am unteren Bauch und der Hüfte ist dies ein klares Anzeichen.

Der obere Teil des Abdomen und die Taille verfügen in diesem Fall über weniger Fettdepots. Hiervon können sowohl Sportlerinnen als auch weniger aktive Frauen betroffen sein.

Verantwortlich für die Entstehung sind eine Störung des hormonellen Gleichgewichts oder ein erhöhtes Vorkommen von innerem Bauchfett, dem sogenannten viszeralen Bauchfett.

Hier erfährst du alles über die Entstehung, hormonelle Schwankungen und wie du den Hormonbauch als Frau loswerden kannst.

  • Hormonbauch erkennen
  • Viszerales Bauchfett und der Hormonbauch
  • Der Hormonbauch und Wechseljahre
  • Hormonell bedingte Veränderungen des Körpers
  • Progesteron und Östrogen
  • Überschüssiges Fett am Bauch loswerden

Ungesunde Ernährung und viszerales Bauchfett

Ein Hormonbauch entsteht häufig durch eine ungesunde Ernährung. Ein hoher Fast Food Konsum sowie verarbeitete Lebensmittel und Alkohol begünstigen die Einlagerung von viszeralem Bauchfett.

Dieses befindet sich in der Bauchhöhle zwischen den Organen und ist äußerlich nicht sichtbar. Wenn du dann noch mehr isst als du eigentlich verbrauchst, speichert der Körper die überschüssige Energie in deinen Fettdepots.

Bei viszeralem Fett handelt es sich um stoffwechselaktives Gewebe. Das bedeutet, dass der Körper mehr Hormone als gewöhnlich produziert. Sobald das Hormongleichgewicht ins Schwanken gerät, senden die Botenstoffe unkontrollierte Signale.

Das Hormon Leptin z.B. reguliert das Sättigungsgefühl. Kommt es hier zu einer vermehrten Ausschüttung, gibt es dem Gehirn das Signal, Nahrung aufzunehmen, auch wenn dein Körper sie nicht benötigt.

Daraus entsteht oft ein Teufelskreis von ungewolltem Heißhunger und Gewichtszunahme inklusive der Bildung von neuem viszeralem Bauchfett. Aber auch sportlich aktive Frauen können hiervon betroffen sein.

Ebenso begünstigt ein hoher Anteil von Viszeralfett die vermehrte Bildung des Stresshormons Cortisol. Dieses versetzt den Körper in Alarmbereitschaft. Es übermittelt die Impulse zur Nahrungsaufnahme.

Solche Signale führen häufig wie bei dem Hormon Leptin zu Heißhungerattacken. Darüber hinaus lässt sich Stress schlechter abbauen und du findest nicht ausreichend Schlaf, da der Körper stark angespannt ist.

Zu viele Kalorien und ungesundes Essen tragen dazu bei, den Hormonhaushalt zu stören. Um den Hormonbauch wegzubekommen, bedarf es einer Ernährungsumstellung und gesteigerter Aktivität.

Hormonbauch und Wechseljahre

Frauen in den Wechseljahren leiden besonders häufig unter einem Hormonbauch. Das hormonelle Ungleichgewicht hat hier jedoch andere Gründe. Durch die unregelmäßigen und schließlich ausbleibenden Zyklen kommt es zu starken Hormonschwankungen.

Die körperlichen Veränderungen beeinflussen dementsprechend den Stoffwechsel und die Produktion von Botenstoffen. Leptin, Cortisol sowie Progesteron und Östrogen sind von einem gestörten Hormonhaushalt besonders betroffen.

Sobald eines dieser Hormone aus dem Gleichgewicht gerät, kommt es zu Schwankungen. Diese resultieren in der gesteigerten Einlagerung von Bauchfett. Insbesondere Progesteron und Östrogen befinden sich während der Wechseljahre in einem starken Ungleichgewicht.

Progesteron

Progesteron wird in den Eierstöcken gebildet und bereitet den Körper auf die Schwangerschaft vor. Zudem reguliert es die Menstruationszyklen. Darüber hinaus nimmt es Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.

Infolge der Wechseljahre kommt es sehr häufig zu einem Ungleichgewicht der Progesteronproduktion. Dies sorgt für Störungen des gesamten Hormonhaushalts. Heißhungerattacken aufgrund eines schwankenden Blutzuckerspiegels resultieren in einer ungewollten Gewichtszunahme. Des Weiteren begünstigt ein schwankender Progesteronspiegel Wassereinlagerungen sowie Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.

Östrogen

Östrogene sind weibliche Sexualhormone und werden in den Eierstöcken gebildet. Sie steuern die Menstruationszyklen und die Reifung der Eizellen. In den Wechseljahren kommt es zu starken hormonellen Schwankungen, von denen auch das Östrogen betroffen ist.

Eine Gewichtszunahme durch die gestörte Regulierung des Hormonspiegels ist oft eine Folgeerscheinung. Aus diesem Grund kann auch der Hormonbauch entstehen. Weitere Symptome sind bspw. Gereiztheit, Schweißausbrüche und Konzentrationsstörungen.

So wirst du den Hormonbauch los

Um die genauen Schwankungen der einzelnen Hormone zu ermitteln, ist eine Hormonanalyse durch ein Blutbild notwendig. Dieses kannst du bei deinem Hausarzt in Anspruch nehmen.

Jedoch kannst du dem Hormonbauch selbst aktiv entgegenwirken. Hier lohnt sich insbesondere die Zusammenarbeit mit Abnehmcoach Jan Bahmann und seinem Team.

Ernährung anpassen

Dein persönlicher Ernährungsberater hilft dir dabei, deine Ernährung so anzupassen, dass du nicht nur den unliebsamen Hormonbauch wegbekommst. Eine Umstellung unterstützt den Körper, indem Hormonschwankungen dauerhaft reduziert werden.

Hierfür eignen sich eine Vielzahl gesunder Lebensmittel. Brokkoli, sowie Kohl und Grünkohl unterstützen deinen Körper dabei, den Hormonhaushalt zu regulieren.

Auch ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Flohsamenschalen, Hülsenfrüchte sowie Obst eignen sich hervorragend. Ebenso tragen Omega-3-Fettsäuren dazu bei, die Hormonschwankungen zu verringern und fördern zugleich die Herzgesundheit. Probiotische Lebensmittel wie Joghurt können auch dabei helfen, den Hormonbauch zu reduzieren. Um das Bauchfett loszuwerden, sind proteinreiche Lebensmittel sehr gut geeignet. Sie sättigen länger als einfache Kohlenhydrate.

Ein Kaloriendefizit ist jedoch ebenfalls wichtig. Nur wenn du weniger Energie in Form von Nahrung zu dir nimmst, als du verbrauchst, wirst du auch abnehmen. Somit steht dem flachen Bauch nichts mehr im Wege.

Aktivität steigern

Bei Jan Bahmann lernst du, wie du deine Aktivität alltagstauglich steigern kannst. In Verbindung mit einer gesunden Ernährung wirst du somit noch effektiver Fett verlieren und dich schneller wieder wohlfühlen.

Beim Coaching wird dir gezeigt, welche Hormonbauch Übungen sich eignen, um diesen loszuwerden. Muskeln fördern die Fettverbrennung, daher lohnt es sich, die Bauchmuskeln zu trainieren.

Hier ist es wichtig, sich dauerhaft und regelmäßig mehr zu bewegen. Intensive, aber kurzweilige Sportphasen führen nicht zum nachhaltigen Erfolg.

FAQ

Wie entsteht ein Hormonbauch?
Ein sogenannter Hormonbauch entsteht durch starke hormonelle Schwankungen. Die Botenstoffe werden unkontrolliert hergestellt und geben dem Körper falsche Signale zur Nahrungsaufnahme. Das Hormon Leptin bspw. reguliert das Sättigungsgefühl und führt unkontrolliert zu einer gesteigerten Nahrungsaufnahme mit anschließender Gewichtszunahme. Ungesundes Essen sowie Alkohol begünstigen die Bildung von viszeralem Bauchfett. Dieses ist stoffwechselaktiv und regt die Hormonproduktion an. Ebenso kommt es während der Wechseljahre zu starken hormonellen Schwankungen und einem Hormonbauch.
Warum hat man in den Wechseljahren einen Hormonbauch?
Während der Wechseljahre unterliegt der Körper starken hormonellen Schwankungen aufgrund des unregelmäßigen und schließlich ausbleibenden Menstruationszyklus.. Diese Veränderungen äußern sich in einem irregulären Hormonhaushalt. Botenstoffe wie Progesteron, Insulin und Östrogen werden unkontrolliert hergestellt und verursachen z.B. einen schwankenden Blutzuckerspiegel. Dies führt sehr häufig zu einer Gewichtszunahme in Form von Bauchfett. Man spricht dann von einem Hormonbauch.
Wie werde ich den Hormonbauch los?
Eine Ernährungsumstellung mit Kaloriendefizit und mehr körperliche Aktivität helfen dabei, den Hormonbauch zu reduzieren. Kreuzblütler Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl sowie ballaststoffreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte eignen sich hervorragend, um hormonellen Schwankungen entgegenzuwirken. Gesunde Fette wie Omega-3-Fettsäuren in Form von Lachs unterstützen darüber hinaus nicht nur die Regulierung des Hormonhaushalts, sondern fördern auch die Herzgesundheit. Mehr Bewegung unterstützt den Körper dabei, Kalorien zu verbrennen. Ernährung und Aktivität gehen dabei Hand in Hand.